Die Visual Rules Distribution Platform ist eine service-orientierte, leistungsfähige Infrastruktur. Sie dient der Kommunikation zwischen Backend-Systemen und Business-Services, z.B. für die Verteilung von Geschäftsregeln.
Sie ist für den sicheren Datenaustausch in hoher Frequenz und für große Service- und Anwender-Volumen ausgelegt und bietet umfangreiche Funktionalitäten sowohl für den Client-Server-Betrieb als auch für die Massendatenverarbeitung.
Die Distribution Platform folgt den Prinzipien Separation of Concerns, Contract First sowie Inversion of Control. Neben der Multi-Container- und Multi-Protocol-Fähigkeit umfasst die Plattform zentrale Aspekte wie Security, Tracing, Monitoring, Exception Handling, Failover und Delegation.
Die Visual Rules Distribution Platform folgt dem Prinzip "Separation of Concerns": Dies bedeutet, dass die Geschäftsfunktionen getrennt von den Infrastrukturanforderungen betrachtet werden.
Fachliche Fassaden trennen Service-Verwender strikt von den Service-Anbietern. Dadurch können die Implementierungen so verteilt werden, dass die "Location Transparency" erhalten bleibt. Der Zugriff auf eine Ressource funktioniert also im gesamten Netzwerk auf die gleiche Art und Weise, unabhängig davon, wo sie sich tatsächlich befindet.
Gleichzeitig - und das ist das Besondere - bleibt die End-zu-End-Sicht auf den Geschäftsprozess auf Anwendungsebene vollständig erhalten.
Mit der Distribution Platform werden Services nach dem Contract-First-Ansatz entwickelt. Dabei werden zunächst der Schnittstellenkontrakt und die darin verwendeten Typen plattformneutral beschrieben. Im zweiten Schritt wird ein Codegerüst generiert, in das die Geschäftslogik in Form der Visual Rules Regelartefakte eingeklinkt werden. Daraus entstehen folgende Vorteile:
Realisiert in 100% Java
mit Industriestandards wie Web Services, REST, HTTP, FTP
Offene, modularisierte und leichtgewichtige Architektur (Small Footprint)
mit integriertem Spring-Framework, erweiterbar um eigene Implementierungen
Flexible Integration in beliebige Laufzeitumgebungen (Java EE, OSGi, Java VM)
Kernprinzip: Lose Kopplung durch Inversion of Control und
Dependency Injection
Transport von Metadaten zur Überwachung der Gesamtstrecke (End-zu-End)
Fachlicher Ping zur Erreichbarkeitsprüfung und Nachverfolgung
von Datenpaketen (Tracing)
Retry- und Failover-Strategien bei Übertragungsstörungen und -fehlern
Sicherheit
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Sichere Datenübertragung durch Transport Layer Security (TLS) und ![]()
Secure Socket Layer (SSL)
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Zertifizierte Authentifizierung (X.509)
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Verschlüsselung der Nutzdaten (Payload Encryption)
Dynamisches Auffinden von Services (Service Discovery)
Weiterleitung und Kaskadierung von Service-Aufrufen (Delegation, Cascading)
Unterstützung von Massendatenverarbeitung (Bulk Data Processing, Batch)
Standardisierte Ausnahmebehandlung auf Seite des Verursachers
(Fault Barriers)
Unterstützung von Ereignismanagement (Escalation, Routing)
Datentransformation und Mehr-Versions-Fähigkeit
Umgebungs- und Kontext-Sensitivität