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Regeln und Zustände grafisch modellieren

Geschäftsregeln steuern das Verhalten von Geschäftsprozessen. Sie regeln, wie Aktivitäten abgewickelt werden und welche Zustände in der Konsequenz erreicht werden. Wie funktioniert also der grafische Business Rules Ansatz von Visual Rules und was macht ihn so besonders?

Wissen der Fachabteilung

Detaillierte Kenntnisse über die Geschäftsprozesse sowie Heuristiken und Formeln zur Berechnung von zentralen Geschäftskennzahlen bilden einen entscheidenden Teil des Know-hows der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Fachabteilungen in Unternehmen. Ihr Wissen darüber setzt sich typischerweise aus deklarativen und prozeduralen Bestandteilen zusammen. Es kann meist in Form von Texten ausformuliert werden und ist damit explizit.

Wissen und Regeln

Explizites Wissen mit deklarativen und prozeduralen Anteilen lässt sich ideal als Ablaufregel modellieren. Um Geschäftslogik, Abläufe und Layouts in einer solchen Form zu notieren, wird ein Grundgerüst bestehend aus Entscheidungsregeln (Wenn-dann-Konstruktionen) um verschiedene Elemente (etwa einen Service- oder Funktionsaufruf, Beschreibung von Benutzerinteraktion oder Ausnahmebehandlung, etc.) erweitert.

Besonders sinnvoll ist die Verwendung von Ablaufregeln, wenn das Wissen der Fachabteilung strukturiert vorliegt bzw. es für die angestrebte Anwendung zweckmäßig ist, es in seinem Ablauf und eventuell auch hierarchisch zu organisieren. Für die reine Exploration von großen Datenmengen ebenso wie für die Ermittlung bzw. Verarbeitung von implizitem Erfahrungswissen reichen Ablaufregeln alleine nicht aus. Sie können dann einfach durch zusätzliche Services und Arbeitsschritte ergänzt und somit zu hybriden Anwendungen erweitert werden.

Regeln darstellen und verarbeiten

Grundsätzlich lässt sich explizites Wissen u.a. als natürlichsprachlicher Fließtext, mit mathematischen/logischen Formeln oder grafisch, d.h. mit einer Menge von Symbolen, darstellen. Die drei Methoden unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Interpretation und Genauigkeit. So werden Texte meist als einfacher verständlich empfunden als Formeln; eine grafische Darstellung wiederum ist vor allem eingängig und häufig auch besonders intuitiv.

Soll eine Menge von Entscheidungsregeln für einen bestimmten Eingabedatensatz immer in derselben Reihenfolge abgearbeitet werden und sollen dieselben Eingabedaten auch immer zum selben Ergebnis führen (deterministische Verarbeitung), kann das Regelwerk in Form eines Entscheidungsbaums bzw. einer -tabelle  modelliert und visualisiert werden. Dieser Ansatz ist deswegen besonders günstig, weil er die Vorteile der drei genannten Darstellungsmethoden ideal kombiniert: die Intuitivität und Übersichtlichkeit der Symbole mit der Präzision der Formeln und der Lesbarkeit von Texten.

Grafische Modellierung von Zuständen

Ein Zustandsdiagramm zeigt die verschiedenen Zustände, die ein System zur Laufzeit annehmen kann. Die grafische Herangehensweise von Visual Rules eignet sich hervorragend dazu, ihn um die Steuerung von Zustandsabläufen zu erweitern. Ereignisse führen zu Übergängen zwischen bestimmten Zuständen, die dann von Regeln gesteuert werden.

Umsetzung des Konzepts im Visual Rules Modeler

Visual Rules DatabaseIntegrator: Direkter Zugriff auf Metadaten der Datenbank

Visual Rules WebModeler: Geschäftsregeln web-basiert modellieren

Visual Rules Team Platform: Geschäftsregeln im Team erstellen

Quick Facts

Der Ansatz, Regeln grafisch zu modellieren eignet sich für:

  • Wissensarten: explizit, deklarativ, prozedural, strukturiert, domänenunabhängig
  • Regelarten: datengetrieben, heuristisch, deterministisch, hierarchisch

Vorteile dieses Ansatzes:

  • Lesbar wie Fließtext
  • Übersichtlich durch grafische Symbolsprache
  • Präzise durch bekannte Formelelemente
Video starten: Business Rules in 3 Minuten
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