Die klassischen Komponenten der Visual Rules Suite wurden für das neue Release an vielen Stellen hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und nahtloser Integration ausgebaut. So wird mit dem Modeler jetzt eine Matrix ausgeliefert, die hilft, den Überblick über alle Daten, Aktionen und Attribute, die in einem Regelprojekt verwendet werden, zu bewahren. Die Vollständigkeit von Entscheidungstabellen kann ab sofort automatisch geprüft werden. Viele weitere Eingabehilfen erleichtern die Arbeit der Regelautoren.
Der WebModeler enthält mit Context Explorer, Flow Rules Templates und Testeditoren alles, was ihn zu einer vollwertigen Modeler-Alternative für Fachanwender macht. Der Team Server der Team Platform bietet ganz neu die Möglichkeit, Regelprojekte direkt aus der Web-Konsole anzulegen, bzw. Audit-Logs und Revisionen direkt darin anzuzeigen. Die Execution Platform kommt mit einem neuen Wartungstool daher und der Builder wurde um neue Ant-Tasks bzw. Maven-Mojos aufgestockt, die es erlauben in Kombination mit dem Team Server einen Release-Prozess selbst aufzusetzen.
Um Geschäftsregeln in Unternehmensanwendungen interaktiv und nicht-interaktiv zu verarbeiten, sind in diesem Jahr zwei weitere Plattformen in die Visual Rules Suite integriert worden. Mit der Batch Platform werden jetzt Plug-Ins für den Visual Rules Modeler ausgeliefert, die helfen, Regeln für Batch-Szenarien ausführbar zu machen. Auf Basis der neue Application Platform werden Web-basierte Unternehmensanwendungen gebaut, deren Fach-, Prozess-, Präsentations- und Integrationslogik vollständig mit Regeln abgebildet bzw. modelliert wird. So lässt sich Unternehmenssoftware erstellen, bei der Fachexperten direkt eingebunden werden, um ihr Fachwissen eins zu eins in die Anwendung zu integrieren.