Business Rules und Business Process Management

Mit Business Process Management (BPM) wird der Ablauf von Aktivitäten und Informationen als End-to-End-Prozess modelliert und gesteuert, um letztendlich Aufgaben soweit wie möglich zu automatisieren.

BRM & BPM

BRM & BPM

Entscheidungen in Prozessen automatisieren

Mit Business Process Management (BPM) wird der Ablauf von Aktivitäten und Informationen als End-to-End-Prozess modelliert und gesteuert, um Aufgaben soweit wie möglich zu automatisieren.

Mit Business Rules Management (BRM) automatisieren Unternehmen die Entscheidungen in ihren Geschäftsprozessen:

  • innerhalb von Prozessschritten zur vollständigen Automatisierung dieser Schritte,
  • für den Übergang zwischen einzelnen Schritten ("Flow"),
  • als intelligenter Erzeuger von Ereignissen, die einen Prozess regelbasiert anstoßen.

 
BPM steuert Geschäftsprozesse -
BRM automatisiert Entscheidungen in Prozessen.

 

Vorteile

Vorteile

BRM & BPM - zwei Ansätze für das Business

Die Entscheidungen (Geschäftsregeln) sind die Komponente in Geschäftsprozessen, die sich am häufigsten ändert und angepasst werden muss. Daher ist es effizienter, die Regeln zu modellieren statt sie in das Anwendungsprogramm zu codieren.

Der grafische Modellansatz des BRM-Systems Visual Rules ist so intuitiv, dass Fachexperten diese Regeln selbst pflegen können.

BRM macht BPM automatisierbar

BRM erweitert BPM um die intuitive und nachvollziehbare Abbildung und Automatisierung der komplexen Entscheidungsregeln für die Prozesssteuerung. Hierfür können sich BRM-Systeme wie Visual Rules auch mit Daten aus unterschiedlichen Systemen bzw. Quellen versorgen. Die Regeln lassen sich unternehmensweit über Prozesse und Systeme hinweg anwenden. BRMS gewährleisten so die Übereinstimmung der automatisierten Entscheidungen z.B. mit den Richtlinien des Unternehmens.

Dynamische Änderbarkeit der Business Rules

Voraussetzung für die dynamische Änderbarkeit der Geschäftsregeln ist, dass sie unabhängig von den Prozessen und Anwendungen in Produktion gebracht werden können. Das BRMS Visual Rules bietet hierfür unterschiedliche Möglichkeiten: Die Regeln können den Prozessen z.B. als Rule Service (gemäß WSDL) bereit gestellt werden. So lassen sie sich auch im Rahmen einer Service-orientierten Architektur (SOA) einsetzen.

Alternativ eignet sich Visual Rules mit seinem grafischen Modellansatz ideal für die Integration in BPM-Systeme.

 

Einsatzbereiche

Einsatzbereiche


Wofür setzen Unternehmen die Kombination von BPM und BRM ein - und welchen Nutzen haben sie dadurch?     

Unternehmen nutzen BRM-Systeme im BPM überall dort, wo es gilt, komplexe Regeln für die Prozess- bzw. Vorgangssteuerung transparent abzubilden und zu automatisieren.     

Typische Einsatzbereiche von BPM und BRM sind

  • Antragsprüfung und -bearbeitung,
  • Postkorbsteuerung
  • Dokumentenmanagement

BPM steuert dabei z.B. die Aufbereitung, die zentrale Bereitstellung in einem Posteingang und die Verteilung der Dokumente, die über unterschiedliche Kanäle eingehen.     

BRM automatisiert die Regeln für das Routing der Dokumente und die Genehmigungsprozesse. Die Dokumente werden beispielsweise je nach Typ, Zusammenstellung und Status automatisch an den nächsten Prozessschritt weitergeleitet, den ein Mitarbeiter oder ein System ausführt.